0800 101 544 2Kostenlos aus dem deutschen Festnetz

Vorsorgen mit Weitblick

Wir sind persönlich und vor Ort für Sie da.
Direkt in den Werken, nah am Mensch.
Regionale und überregionale Informationen zur Corona-Epidemie finden Sie hier

  • Sonderregelungen für veranlasste Leistungen

    Ein Großteil der Sonderregelungen, die seit 9. März 2020 gelten bestehen nicht mehr.
    Ab 1. Juli 2020 gelten wieder viele reguläre Fristen und Vorgaben.

    Bestehende Sonderregelungen finden sie auf der Seite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

     

    Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung per Telefon

    Patienten mit einer leichten Erkrankung der oberen Atemwege müssen wegen der bloßen Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit nicht extra in die Praxis kommen. Voraussetzung hierfür ist, dass sie weder in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neue Coronavirus nachgewiesen wurde, oder sich in einem Gebiet aufgehalten haben, in dem gehäuft COVID-19-Fälle auftraten/auftreten. Diese Regelung gilt auch für Kinder. In diesen Fällen dürfen Ärzte nach telefonischer Anamnese eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für bis zu 14 Tage ausstellen und dem Patienten per Post zusenden. Dies gilt selbst dann, wenn der Patient/ die Patientin noch nie vorher in der Praxis war. Auskunft zum Versicherungsschutz kann der
    Patient / die Patientin telefonisch gegeben. Diese Regelung gilt vorerst bis zum 31.12.2020.

    Hilfsmittel

    Verordnungen für Hilfs- und Verbandmittel, zum Beispiel für Blutzuckerteststreifen oder Produkte zur Inkontinenzversorgung, können Ärzte per Post an den Versicherten schicken, sofern ein persönlicher Kontakt (z. B. zur Anpassung des Hilfsmittels) nicht zwingend erforderlich ist. Dafür reicht ein Telefongespräch mit dem Praxispersonal aus. Die Regelung gilt nicht für Seh- und Hörhilfen.

    Beratungen oder Hinweise zur Einweisung in den Gebrauch der Hilfsmittel können telefonisch, per E-Mail, per Verweis auf Videoeinweisungen oder durch digitale Medien erfolgen, sofern dies aufgrund der Art des Hilfsmittels vertretbar ist (z. B. müssen lebenserhaltende Systeme vor Ort erläutert und eingestellt werden). Auf die Erbringung von Unterschriften bei Empfangsbestätigungen, Beratungsdokumentationen und Lieferscheinen kann bei Versorgungen mit oder ohne persönlichem Kontakt verzichtet werden.

    Verordnungen für Hilfsmittelversorgungen, die nicht innerhalb von 28 Kalendertagen aufgenommen wurden, behalten weiterhin ihre Gültigkeit.