0800 101 544 2Kostenlos aus dem deutschen Festnetz

Vorsorgen mit Weitblick

Wir sind persönlich und vor Ort für Sie da.
Direkt in den Werken, nah am Mensch.
Regionale und überregionale Informationen zur Corona-Epidemie finden Sie hier

  • Hilfsmittel

    Verordnungen für Hilfs- und Verbandmittel, zum Beispiel für Blutzuckerteststreifen oder Produkte zur Inkontinenzversorgung, können Ärzte per Post an den Versicherten schicken, sofern ein persönlicher Kontakt (z. B. zur Anpassung des Hilfsmittels) nicht zwingend erforderlich ist. Dafür reicht ein Telefongespräch mit dem Praxispersonal aus. Die Regelung gilt nicht für Seh- und Hörhilfen.

    Beratungen oder Hinweise zur Einweisung in den Gebrauch der Hilfsmittel können telefonisch, per E-Mail, per Verweis auf Videoeinweisungen oder durch digitale Medien erfolgen, sofern dies aufgrund der Art des Hilfsmittels vertretbar ist (z. B. müssen lebenserhaltende Systeme vor Ort erläutert und eingestellt werden). Auf die Erbringung von Unterschriften bei Empfangsbestätigungen, Beratungsdokumentationen und Lieferscheinen kann bei Versorgungen mit oder ohne persönlichem Kontakt verzichtet werden.

    Verordnungen für Hilfsmittelversorgungen, die nicht innerhalb von 28 Kalendertagen aufgenommen wurden, behalten weiterhin ihre Gültigkeit.

    Heilmittel

    Heilmittelverordnungen, bei denen die Behandlung nicht innerhalb von 14 Kalendertagen für Physiotherapie, Ergotherapie und Sprachtherapie bzw. nicht innerhalb von 28 Kalendertagen für Podologie und Ernährungsberatung begonnen wird, unterliegen keiner Fristenprüfung. Dies gilt für alle nach dem 18.02.2020 ausgestellten Verordnungen. Sofern der Vertragsarzt Angaben zu einem späteren Behandlungsbeginn auf dem Vordruck der Verordnung gemacht hat, unterliegen diese auch ebenfalls keiner Fristenprüfung. Ebenso greift diese Regelung bei einer Unterbrechung der Behandlung von 14 Kalendertagen. Voraussetzung ist, dass der letzte Behandlungstag vor der Unterbrechung nach dem 17.02.2020 liegt.

    Häusliche Krankenpflege (HKP)

    Erstverordnungen für die häusliche Krankenpflege können (Ausstellungszeitraum bis 31.05.20) auch bei med. Notwendigkeit für einen längeren Zeitraum als die vorgesehenen 14 Tage ausgestellt werden. Eine rückwirkende Ausstellung von max. 14 Tagen ist aus Gründen die die Corona-Pandemie betreffen ebenfalls (bis 31.05.20) möglich.

    Vorsorgeuntersuchung für Kinder

    Zur Entlastung der Vertragsarztpraxen sowie zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus über Wartezimmer in Arztpraxen wurden neue Regelungen zu den Untersuchungszeiträumen und Toleranzzeiten vereinbart. Die U6, U7, U7a, U8 und U9 Früherkennungsuntersuchungen können jetzt auch bei Überschreitung der Untersuchungszeiträume und Toleranzzeiten durchgeführt und mit uns abgerechnet werden. Diese Änderung ist befristet bis 30. September 2020.

    Psychotherapie per Video möglich

    Psychotherapeuten können Sprechstunden und sogenannte probatorische Sitzungen, zunächst bis zum 30. Juni 2020, auch per Video durchführen. Dies gilt auch für neuropsychologische Therapie.

    Reha/AHB-Kliniken

    Einige Reha/AHB-Kliniken haben den Betrieb vorläufig eingestellt. Immer mehr Reha-Einrichtungen nehmen keine Patienten mehr auf. Eine Verschiebung einer ambulanten oder stationären Rehabilitation/Anschlussrehabilitation ist grundsätzlich möglich. In diesem Fall melden Sie sich bitte diesbezüglich bei unseren Team für Rehabilitation und Vorsorge. Gleiches gilt auch Rehas als Vorsorgeleistungen und für Mutter-/Vater-Kindmaßnahmen, welche bis auf weiteres ausgesetzt sind.

    Kostenerstattung von Präventionskursen

    Aufgrund der Corona-Pandemie wird sich eine unvollständige Kursdurchführung oder eine Verlängerung des Durchführungszeitraums eines Kurses nicht negativ auf unsere Kostenübernahme auswirken.

    Sofern Sie einen Kurs begonnen haben, aber aufgrund der Corona-Pandemie unterbrochen worden sind, werden wir eine spätere Fortsetzung des Kurses akzeptieren. Wir akzeptieren auch eine Kursfortführung unter Nutzung der digitalen Kommunikationstechnologien.

    Sollte ein Kurs aufgrund der Corona-Pandemie nicht vollständig (also zu mindestens 80 %) besucht werden können und eine Fortsetzung von der Kursleitung nicht angeboten werden, werden wir die anteilig entstanden Kurskosten ebenfalls zu 90% max. 80€ erstatten. Die Vorlage der entsprechenden vom Kursanbieter ausgestellten Teilnahmebescheinigung zur Erstattung ist weiterhin erforderlich.